Mord an Quentin Deranque: Kollektivistische Gewalt gegen das Individuum

Ein junger Mann, 23 Jahre alt, studiert Mathematik und Datenwissenschaft – und wird auf offener Straße in einer europäischen Großstadt von einer Gruppe brutal zusammengeschlagen. Quentin Deranque stirbt zwei Tage später an den Folgen. Das geschah am 12. Februar 2026 in Lyon.  Ein Mensch, ein Individuum mit einem eigenen Leben, eigenen Träumen und Rechten, wird zum Opfer ideologischer Gewalt. Und was tut ein Teil der Medien und der politischen Linken? Statt den Mord klar zu verurteilen, wird sofort der Tote politisch eingeordnet, diffamiert, als „rechtsextrem“ oder „identitär“ abgestempelt – als ob das irgendeine Rechtfertigung für tödliche Schläge wäre. 

Das ist nicht nur zynisch, das ist menschenverachtend. Ein Mord ist ein Mord. Quentin war an jenem Abend am Rande einer Protestaktion des Collectif Némésis, eines Kollektivs, das sich feministisch gibt und gegen Gewalt an Frauen einsetzt – ironischerweise protestierte es gegen eine Veranstaltung linker Politiker.  Etwa 40 Angreifer, beschrieben als ultra-linke oder antifaschistische Militante, sollen ihn zu Boden geworfen und wiederholt getreten und geschlagen haben.  Er erlitt schwere Hirnverletzungen und starb. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung und schwerer Gewalt im Gruppenverband. 

Aus libertärer Sicht ist das der Kern des Problems: Kollektivismus macht aus Menschen bloße Kategorien – „Faschist“, „Rechter“, „Feind“ – und rechtfertigt damit Aggression gegen das Individuum. Das Non-Aggressions-Prinzip, das uneinschränkbare Recht jedes Menschen auf Leben und Unversehrtheit, wird mit Füßen getreten. Antifa-Ideologie, tief verwurzelt im sozialistischen Denken, stellt das Kollektiv über das Individuum und heiligt die Mittel für den vermeintlichen Zweck. Gewalt wird nicht nur toleriert, sondern als „defensiv“ oder „präventiv“ verherrlicht – solange sie gegen die „Richtigen“ geht.

Das ist kein Einzelfall. Schauen wir nach Ungarn: Dort wurde im Februar 2026 die Deutsche Maja T., Mitglied einer Gruppe, die als „Hammerbande“ bekannt ist, zu acht Jahren Haft verurteilt.  Die Anklage: Organisierte Angriffe auf mutmaßliche Rechtsextreme in Budapest 2023, mit Hämmern und brutaler Gewalt. Ähnlich erging es Ilaria Salis, einer italienischen Antifa-Aktivistin aus demselben Komplex, die zuvor Immunität als EU-Abgeordnete erhielt und von linker Seite massiv unterstützt wurde.  Nach dem Urteil gegen Maja T. gab es Proteste in Berlin, Leipzig und Hamburg – Solidarität aus der linken Szene, die die Verurteilung als „politisch motiviert“ diffamierte.  Linke Politiker pilgern zu Gerichten, verharmlosen Gewalt und hofieren Täter, solange diese „gegen Rechts“ vorgehen. Das ist die Doppelmoral des Kollektivismus: Gewalt ist verwerflich – außer, sie dient der „guten Sache“.

Ich selbst erlebe das ständig hier in Görlitz. In Facebook-Gruppen melde ich mich zu Wort, argumentiere sachlich für Freiheit, Individualismus und gegen staatlichen Zwang – und erhalte von „linken“ Aktivisten Hass, Beschimpfungen und Ad-hominem-Attacken. Nie ein Eingehen auf Argumente, nur Diffamierung der Person. Es ist erbärmlich und zeigt: Kollektivisten können das freie Individuum nicht ertragen, weil es ihre Weltanschauung infrage stellt.

Der Sozialismus und seine militanten Ableger wie die Antifa haben historisch Millionen Leben gekostet – weil sie das Individuum dem Kollektiv opfern. Murray Rothbard hat das brillant entlarvt: Sozialismus verletzt das Selbst-Eigentum, macht Zwang zum Prinzip und endet immer in Tyrannei. Antifa trägt genau diese DNA: Dehumanisierung des Andersdenkenden, präventive Gewalt, Unterstützung durch Teile der etablierten Linken.

Was tun? Naiv ist, auf den Staat zu hoffen – außer in den USA, wo Antifa-Gruppen teilweise als terroristisch eingestuft werden. In Europa steckt der Staat oft mit diesen „Aktivisten“ unter einer Decke, toleriert oder verharmlost. Wir müssen uns selbst wehren: Uns organisieren, in Communities vernetzen, für unsere Rechte einstehen – friedlich, aber entschieden. Das Individuum steht über allem. Kein Kollektiv darf es antasten.

Quentin Deranque ist tot. Weil eine Ideologie Gewalt als Mittel akzeptiert. Das darf nicht das Ende – es muss ein Weckruf für alle Freiheitsliebenden sein.

Görlitz, Februar 2026